| Helmut Henssen - Hilfarth | |
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Im August 2008 habe ich meine Arbeit
Die Berichterstattung der fertiggestellt. Dieser Beitrag zur Geschichte Hilfarths in der Zeit des Nationalsozialismus ist nicht im Buchhandel zu erwerben, sondern wird - gegen Erstattung der Druckkosten (9 € plus MWSt. = 10,71 €) - privat in Hilfarth abgegeben. Wer ein Exemplar haben möchte, kann sich wenden an:
Interessenten, die nicht in Hilfarth oder Umgebung wohnen und gerne ein Exemplar zugeschickt bekommen möchten, können sich direkt an mich wenden:
Zum Inhalt der Arbeit: Um mehr zu erfahren als das, was „in der Zeitung stand“ habe ich dann auch mit der Befragung von Zeitzeugen begonnen und mit fünf „alten Hilfarthern“ längere Gespräche geführt. Diese Gespräche haben mir sehr geholfen, manches besser verstehen zu können. Meine Arbeit ist in erster Linie ein „Quellenband“. Die meisten Quellen, also Zeitungsartikel (Erkelenzer Kreisblatt, Heinsberger Volkszeitung und Westdeutscher Beobachter) oder Abschriften aus behördlichen Schreiben und dem Schriftverkehr der NSDAP-Kreisleitung stehen hier unkommentiert; der Leser soll selbst seine Schlüsse ziehen. Es ist eine Zusammenstellung geworden, die auch sehr vieles enthält, was nicht in den Bereich Politik gehört: Geburtstage, goldene Hochzeiten, Unfälle, Ausflüge der Vereine, Meldungen aus dem Sportbereich u.v.a. Die Sprache der Berichte habe ich, auch wenn ich sie selbst zusammengefasst habe, nicht verändert. Es ist die Sprache der linientreuen, zensierten Presse des Dritten Reiches. Insgesamt wird deutlich, dass es das Dritte Reich auch in Hilfarth geschafft hat, die Mehrzahl der Menschen für sich einzunehmen. |